Zahnfleisch – so wichtig wie die Zähne

Zahnfleischbehandlung

Eine Entzündung des Zahnfleisches wird Gingivitis genannt. Besteht diese Entzündung über Wochen oder Monate, kann sie sich in das umliegende Gewebe ausbreiten und den Zahnhalteapparat (Parodontium) irreversibel zerstören. Das Bild einer Parodontitis tritt zum Vorschein. Eine Parodontitis muss deshalb zwingend behandelt werden, da diese chronisch werden kann und bei einem Fortschreiten der Entzündung, der Erhalt der Zähne bedroht ist. In unserer Praxis sind Dr. Matthias Kaufmann und Dr. Georg Marias die Spezialisten, wenn es um den Fachbereich Parodontologie geht.

Ursachen für eine Parodontitis

Eine Parodontitis wird in der Regel durch Zahnbeläge (Plaque) in Kombination mit multiplen Cofaktoren ausgelöst. Die einfachste Methode sich gegen eine Parodontitis zu wappnen ist daher eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung (PZR). Die ersten Anzeichen sind häufig ein empfindliches Zahnfleisch, Zahnfleischbluten oder Mundgeruch. Eine Rolle spielt auch das Immunsystem, das versucht die Bakterien zu beseitigen. Ein Bakterientest kann schnell und einfach Sicherheit bringen. Eine Parodontitis führt zum Verlust von Bindegewebe und Knochen. Dies hat zur Folge, dass zwischen Zahn und Zahnfleisch Taschen entstehen können oder sich auch das Zahnfleisch zurückbildet, was dann eine Lockerung oder sogar den Verlust von Zähnen bedeuten kann.

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Risikofaktoren für eine Parodontitis

Eine Parodontitis kann durch Krankheiten ausgelöst werden. Sie kann aber auch durch eine Krankheit hervortreten. Diverse Risikofaktoren können eine bakterielle Entzündung begünstigen, wie z.B. schlechte oder falsche Zahnpflege, Zähneknirschen, Zahnstein und Karies. Ebenso besteht in der Schwangerschaft sowie bei einer Immunschwäche, Diabetis oder einer genetisch vererbten Komponente ein erhöhtes Risiko. Aber auch starkes Rauchen, einseitige Ernährung und Piercings können diese bakterielle Entzündung im Mund auslösen.

Behandlung einer Parodontitis

Die Behandlung besteht aus der Beseitigung von Plaque und Zahnstein, um so den Entzündungszustand zu hemmen, bzw. zum Stillstand zu bringen. Aus diesem Grund werden zunächst harte und weiche Beläge entfernt. Kranke Zähne müssen in dieser Phase entfernt, wurzelbehandelt oder saniert werden, um alle Bakterienherde aus dem Mundraum zu entfernen. Mittels diverser Spüllösungen oder Medikamente kann das Keimwachstum ebenfalls reduziert werden. Bei einer chronischen Parodontitis erfolgt im Anschluss die sog. „geschlossene Behandlungsphase“. Hierbei werden unterhalb des Zahnfleischrandes liegende Beläge mit Küretten, Ultraschall oder Laser entfernt. Diese Behandlung wird mehrmals wiederholt und geprüft, um die Heilung zu kontrollieren.

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